2. Sparkasse OÖ Radquerfeldein GP um das Sportzentrum Gunskirchen presented by Gourmetfein

Kommenden Sonntag steht der große Abschluss der Cyclocross Rennserie in Oberösterreich auf dem Programm. Aus nationaler Sicht ist alles am Start was Rang und Namen hat. Weltmeister Daniel Federspiel (Felbermayr Simplon Wels) führt ein starkes Elitefeld der Männer an. Daniela Schmidsberger (Canyon SRAM Generation) fordert Staatsmeisterin Nadja Heigl (KTM Alchemist p/b Brenta Brakes) und Top-Talent Valentin Hofer jagt erstmals die Elite.

“Sonntag geht’s endlich los“, fiebern die 40 fleißigen Helferinnen und Helfer dem 2. Sparkasse OÖ Radquerfeldein GP um das Sportzentrum Gunskirchen p/b Gourmetfein entgegen. Die Aufbauarbeiten für den zehnten Bewerb des Cycling Austria Verge Cup sind bereits in vollem Gange. Die Bewegung in der Cross-Szene ist deutlich spürbar. Über die kommenden Wintermonate jagt ein Highlight das Nächste. Nach den Landesmeisterschaften in Gunskirchen folgen die Staatsmeisterschaften am 14. Jänner 2024 in der Südstadt. Diese bildet den Abschluss der heimischen Rennserie, bevor Anfang Februar die Weltmeisterschaften in Tabor über die Bühne gehen.

Das Who is Who der nationalen Elite am Start

Weltmeister Daniel Federspiel bekommt starke Konkurrenz. Mit Philipp Heigl (SU Bikestore.cc) und Jakob Reiter (Mühl4tler Bike Team) steht das gesamte Podest der Österreichischen Meisterschaften am Start. Besonderes Augenmerk gilt dem Ligaführenden Christoph Mick (Bike Next 125 Hackl Lebensräume). Im Vorjahr beim Start noch schwer gestürzt, meldet er sich in Topform zurück. Marvin Hammerschmid (Hrinkow Advarics), Adrian Stieger (ARBÖ Headstart ON Fahrrad) und Moritz Hörandtner (Tirol KTM Cycling) kennt man aus dem Straßenradsport. Letztgenannter bestritt sogar bereits die Tour of the Alps und ist Lokalmatador. Fabian Lung (ARBÖ headstart ON Fahrrad) platzierte sich bei den letzten drei internationalen C2-Rennen in der Slowakei im Spitzenfeld. Und Dominik Hödlmoser (Bikefriends Salzburg) ist amtierender Juniorenmeister, der vom Mountainbike kommt, ähnlich wie Federspiel.

„Allein das nationale Starterfeld verspricht Cyclocross-Sport der Extraklasse. Dabei darf man nicht nur auf die Hauptbewerbe der Elite blicken. Speziell die Nachwuchsklassen sind super stark besetzt. Das freut mich ganz besonders“, fasst Ameshofer zusammen.

Obwohl die bayrischen Meisterschaften zeitgleich stattfinden, wird Fabian Eder (Heizomat Radteam p/b Kloster Kitchen) Österreichs Elite fordern. Der 20-jährige Deutsche belegte die letzten zwei Jahre den U23 Vizemeistertitel und fuhr 2021 bei den Junioren sogar zu Gold. Zweifelsohne ein noch größeres Talent ist Short Track Europameister Valentin Hofer (Union Maria Schmolln KTM). Der 16-jährige Österreicher startet zwar noch in der Juniorenklasse, wird sich aber indirekt mit der Elite messen. Er kann bereits mehrere Top Ten Plätze auf internationaler Ebene verbuchen und belegte Anfang November bei der Europäischen Meisterschaften im französischen Pontchâteau Rang 22.

Mit Nadja Heigl, Silke Mair und Clara Sommer ist auch bei den Frauen das komplette Podest der Staatsmeisterschaften am Start. Erstmals dabei ist Daniela Schmidsberger. Die 19-jährige Vöcklabruckerin unterschrieb einen Zweijahresvertrag in der Nachwuchsschmiede des deutschen World-Tour Teams Canyon SRAM und lebt seit Anfang 2023 den Traum vom Profisport. Mit den Crossrennen in ihrer Heimat wird sie vor allem ihr technisches Können ausbauen.

Anmeldung und nähere Informationen unter www.computerauswertung.at 

  

 

© by Fabian Loris 2012

 

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